Fünf Usedomer Gemeinden erneut als Seebäder ausgezeichnet

Zinnowitz, Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz dürfen sich auch weiterhin staatlich anerkannte Seebäder nennen. Ende Juli wurden den fünf Gemeinden die Urkunden zur Verlängerung ihrer Prädikatisierung überreicht.

Die Gemeinden hatten in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich den Reprädikatisierungsprozess durchlaufen. Anlass dafür war das Auslaufen der bisherigen Anerkennung nach 30 Jahren. Die Urkunden wurden am 31. Juli 2026 durch Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, an die Bürgermeister und Kurdirektionen übergeben.

Die staatliche Anerkennung als Seebad ist an umfangreiche Qualitätsanforderungen geknüpft. Dazu zählen unter anderem die direkte Küstenlage, eine hohe Badewasser- und Strandqualität, eine entsprechende gesundheitliche und touristische Infrastruktur sowie Vorgaben zu Naturschutz und Ortsgestaltung.

In den vergangenen Jahren wurden in den Gemeinden zahlreiche Investitionen und Maßnahmen umgesetzt, die zur Weiterentwicklung der Aufenthaltsqualität beitragen. In Koserow zählen dazu beispielsweise die neue Seebrücke, Maßnahmen im Bereich „Reisen für Alle“, die neue Toilettenanlage am Kurplatz sowie die Dünenlounge.

Mit der erneuten Anerkennung wird die kontinuierliche Qualitätsentwicklung der fünf Orte bestätigt. Zugleich ist die Reprädikatisierung ein wichtiges Signal für die weitere touristische Entwicklung der Insel Usedom.

Auch die übrigen bislang prädikatisierten Seebäder der Insel befinden sich derzeit im Rezertifizierungsprozess beziehungsweise stehen unmittelbar davor.