Wie können sensible Naturräume geschützt und gleichzeitig attraktive Naturerlebnisse für Gäste und Einheimische ermöglicht werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Tourismus und weiteren regionalen Einrichtungen bei einer Veranstaltung im Regionalen Informations- und Tourismuszentrum (RITZ) in Anklam am 24. September 2026.
Im Mittelpunkt standen die Vorstellung des Besucherlenkungskonzeptes für die Lebenslandschaft Vorpommern sowie eines praxisorientierten Handbuchs zur Umsetzung konkreter Maßnahmen.
Das Konzept wurde vom Tourismusverband Vorpommern e. V. gemeinsam mit Kommunen, Naturparks und weiteren regionalen Akteuren unter fachlicher Begleitung der Agentur team red erarbeitet.
Der Tourismusverband Insel Usedom e. V. (TVIU) hat sich ebenfalls in den Erarbeitungsprozess eingebracht und war bei der Vorstellung der Ergebnisse in Anklam vertreten.
Zwei der insgesamt fünf untersuchten Modellregionen befinden sich auf der Insel Usedom: das Waldgebiet zwischen Bansin und Ückeritz sowie die Südspitze des Gnitz. Hier wurden unter anderem Herausforderungen bei der Wegeführung, der touristischen Nutzung und dem Schutz sensibler Naturräume betrachtet.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören verbesserte Beschilderungen, klare Wegeführungen, die Entflechtung unterschiedlicher Nutzergruppen sowie die Entwicklung alternativer Routen und Naturerlebnisangebote.
Das ergänzende Besucherlenkungshandbuch bietet insbesondere Kommunen eine praktische Orientierung für die Planung, Umsetzung und langfristige Pflege entsprechender Maßnahmen.
Weitere Informationen:
Besucherlenkung in Vorpommern – MV Tourismus GmbH
Quelle: Tourismusverband Vorpommern e. V. / MV Tourismus GmbH, 25.09.2026